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Twitter aufräumen

Twitter, ein leidiges Thema bei mir. Vor 11 Jahren, als ich meinen Account registriert hatte, bin ich einigermaßen begeistert gestartet. Mittlerweile ist das in den vergangenen Jahren aber ein wenig eingeschlafen. Löschen möchte ich meinen Account (noch) nicht, aber doch mal ein wenig aufräumen.

Tweets löschen

Da gibt es ja allerhand Apps, die das mehr oder weniger gut können. Das habe ich auch in der Vergangenheit hin und wieder mal gemacht.

Follower löschen

Ich hatte, als ich Twitter noch regelmäßiger genutzt habe, um die 1200 Follower. In den letzten zwei Jahren war ich dort aber so gut wie gar nicht mehr aktiv. Dennoch waren es bis vorhin noch knapp über 1000 Follower. 90% von denen kannte ich überhaupt nicht. Unter diesen waren auch einige Marketing-Fuzzies und sonstiger Bodensatz des Internets. Das musste also alles weg.

Leider kann man Follower nicht einfach so entfernen. Man muss sie blockieren. Wenn man sie danach wieder ent-blockiert, folgen die Accounts einem nicht mehr. Es gibt eine praktische Chrome-Erweiterung, mit der man automatisiert Follower blockieren kann.

Jetzt hatte ich natürlich knapp 1000 blockierte User in meinem Account. Auch irgendwie doof. Hier habe ich allerdings eine Möglichkeit gefunden, diese blockierten User ohne zusätzliche Apps automatisiert aus dem Account zu entfernen.

Man loggt sich via Google Chrome in seinen Twitter-Account ein und wechselt in die Seite mit den blockierten Usern. Jetzt startet man die Chrome-Entwicklertools und öffnet die Konsole. Mit var autoScroll = setInterval(() => window.scrollTo(0, document.body.scrollHeight),1000); wird die Seite ganz ans Ende gescrollt. Für mich mit meinen 1000 Blockierten ganz praktisch. Ein clearInterval(autoScroll) stoppt das automatisierte Scrollen.

Abschließend werden die User mit $('.user-actions-follow-button').click() wieder ent-blockt.

Fertig. Man hat jetzt wieder einen »sauberen« Account ohne Follower und ohne blockierte User.

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Urheberrechtsreform

Uploadfilter und Leistungsschutzrecht kommen. Martin Sonneborn hat in einer schönen Grafik dargestellt, wer uns das eingebrockt hat.

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Facebook hat Passwörter im Klartext gespeichert

Facebook hat offenbar seit 2012 Hunderte Millionen Facebook- und Zehntausende Instagram-Passwörter im Klartext gespeichert. 🤦🏻‍♂️

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Logfile-Analyse mit GoAccess auf einem Uberspace

Ich wollte mir heute nach langer Zeit mal einen aktuellen Überblick über die Crawler verschaffen, die meine Seite so ansteuern.

Da ich keine Zeit für und Lust auf Piwik Matomo habe, war ich auf der Suche nach einem schlanken Kommandozeilen-Programm, das direkt auf dem Server läuft und dort auf die access_log des Apache zugreift.

Fündig geworden bin ich in GoAccess. Auf einem Uberspace lässt sich das schnell in Betrieb nehmen.

Download und Konfiguration

Zuerst laden wir es im Home-Verzeichnis herunter, entpacken es, benennen den Ordner um und betreten diesen:

cd ~
wget https://tar.goaccess.io/goaccess-1.3.tar.gz
tar -xzvf goaccess-1.3.tar.gz
mv goaccess-1.3/ goaccess/
cd goaccess

Anschließend konfigurieren:

./configure – enable-geoip – enable-utf8 – prefix=/home/$USERNAME

Jetzt lässt sich GoAccess auch schon starten:

goaccess -a -p ~/goaccess/config/goaccess.conf -f /readonly/$USERNAME/logs/access_log

Nach dem Start des Programms muss man mit der SPACE-Taste nun noch Log-Format bestätigen, z.B. NCSA Combined Log Format. Nach der Bestätigung mit Enter wird das Dashboard gestartet.

Alias einrichten

Damit man nicht bei jedem Mal so viel tippen muss, richtet man sich noch einen Alias in der .bashrc ein:

nano ~/.bashrc

Der Alias könnte so ausschauen:

alias goaccess-log='goaccess -a -p ~/goaccess/config/goaccess.conf -f /readonly/$USERNAME/logs/access_log'

Jetzt noch die .bashrc neu einlesen:

source ~/.bashrc

Fertig. Das Programm lässt sich nun mit goaccess-log starten.

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30 Jahre World Wide Web

Das World Wide Web feiert heute seinen 30. Geburtstag. Bei der Gelegenheit habe ich meinem Weblog mal einen kleinen Retro-Anstrich verpasst. 😉

Auf dem Screenshot sieht man übrigens »WorldWideWeb«, den ersten Webbrowser der Welt. Noch ein Link-Tipp: http://info.cern.ch – home of the first website.

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Zehn Monate ohne Zigaretten

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