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KeePassX und Auto-Type unter Mac OS X

Im Gegensatz zu den meisten meiner (Offline-)Mitmenschen war ich schon immer ein Freund extrem sicherer Passw├Ârter. Also immer mit Gro├č- und Kleinschreibung, Zahlen sowie Sonderzeichen. Und blo├č niemals das gleiche Passwort f├╝r verschiedene Accounts nutzen.

Im Laufe der Jahre wurden diese dann auch immer l├Ąnger und ich musste mir schon des ├Âfteren Verfolgungswahn und Paranoia nachsagen lassen. Zumeist von Leuten, deren Passw├Ârter (bzw. ein Passwort f├╝r alle Accounts) ein mittelm├Ą├čig begabter Mensch mit Stift und Papier binnen Minuten h├Ątte erraten k├Ânnen, logisch.

Wie dem auch sei. Als mittelm├Ą├čig begabter Mensch bin ich jedenfalls vor einigen Jahren dazu ├╝bergegangen, aus Gr├╝nden der Bequemlichkeit (schlimm, was?) meine Passw├Ârter elektronisch zu verwalten. Die Software KeePass kam mir da wie gerufen. Ich musste mir so nur noch ein Horror-Passwort merken, den Rest erledigte die Software. Und das immer stabil und dank der Auto-Type-Funktion in der Praxis unter Windows und Linux auch ├Ąu├čerst komfortabel.

Zum ersten Mal ge├Ąrgert habe ich mich dann unter Mac OS X. Der KeePass-Ableger KeePassX ist auf diesem System zwar auch verf├╝gbar, hat aber keine eingebaute Auto-Type-Funktion. Nach kurzer, oberfl├Ąchlicher Recherche habe ich diese Tatsache dann einfach hingenommen und dem Umstand zugemessen, dass die meisten KeePassX-Entwickler wohl offenbar in der Linux-Welt zuhause sind und die Mac-Version daher ein eher stiefm├╝tterliches Dasein fristet. Summa summarum war die Nutzung auf dem Mac zwar ein paar Klicks aufw├Ąndiger, aber immer noch komfortabel genug.

H├Ątte ich nur etwas intensiver recherchiert.

Denn k├╝rzlich habe ich in Caschys Blog einen Artikel gelesen, in welchem er die Auto-Type-Funktion von KeePass unter Windows beschreibt. Habe dann in einem Kommentar angemerkt, dass es diese Funktion unter KeePassX auf Mac OS X aber nicht gibt. Ein weiterer Kommentator postete dann sp├Ąter den Link zu einem Foren-Posting. Hier hatte ein kundiger Hacker schon Ende 2009 der Mac-Version eben jene Auto-Type-Funktion verpasst.

Habe die Version nat├╝rlich sofort ausprobiert und war gleich schwer begeistert. Funktioniert n├Ąmlich ganz ausgezeichnet. Endlich auch unter Mac OS X der gleiche Komfort wie unter Windows und Linux.

Wer also KeePassX auch unter Mac OS X nutzen m├Âchte, sollte sich am besten gleich diese Version installieren.

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Vorzeitige Portierung

Eine Sache, die ich als Mobilfunk-Nerd dieses Jahr noch gerne ausprobieren wollte, war die erst seit kurzem m├Âgliche vorzeitige Portierung einer Rufnummer aus einem noch bestehenden Mobilfunkvertrag.

Da ich hier noch einen ├Ąlteren BASE-Vertrag mit 0 EUR Grundgeb├╝hr herumliegen hatte, bot sich diese Nummer f├╝r eine Portierung an. Sie sollte hierbei das Netz aber nicht wechseln.

Also entschied ich mich f├╝r die E-Plus-Tochter simyo. Vorab hatte ich in den Sozialen Netzwerken regelm├Ą├čig gelesen, dass ein reibungsloser Ablauf der Rufnummernmitnahme vor allem bei simyo gewisserma├čen ein Ding der Unm├Âglichkeit sei: manche Kunden h├Ątten tagelang keine aktive Rufnummer gehabt und der Kundenservice bei simyo sei ohnehin das Letzte.

Davon wollte ich mich nat├╝rlich gerne selbst ├╝berzeugen.

BASE-Vertrag k├╝ndigen

Zu meinem Erstaunen macht es BASE einem sehr leicht, nicht nur die Flats, sondern auch gleich den kompletten Mobilfunkvertrag bequem zu k├╝ndigen. Ich habe also das K├╝ndigungsformular auf der BASE-Webseite ausgef├╝llt, ausgedruckt und nach einem Blick auf die BASE-Checkliste mit der Einwilligung zur Rufnummernmitnahme via Fax versendet. Das war am 7. Dezember (Freitag).

Bestellung bei simyo

Ich wollte mich w├Ąhrend des gesamten Vorgangs nat├╝rlich wie der d├╝mmste anzunehmende Mobilfunkkunde verhalten. Daher habe ich nicht auf eine Reaktion von BASE gewartet, sondern zeitgleich bei simyo f├╝r 4,90 EUR meine neue Karte bestellt und bei der Bestelleung ┬╗Rufnummer mitnehmen┬ź beantragt. Neben den 5 EUR Startguthaben plus Flatrates im ersten Monat gratis gab es hierf├╝r noch mal 25 EUR Bonusguthaben.

Dass man alle Flatrates im ersten Monat gratis testen darf, habe ich nat├╝rlich erst nach der Bestellung begriffen. War aber letztendlich auch egal, da ich mit der Nummer in absehbarer Zeit eh nicht telefonieren werde.

Fehler beim Antrag

Am 11. Dezember (Dienstag) bekam ich eine Mail von simyo, in welcher ich darauf hingewiesen wurde, dass der Antrag auf Rufnummernmitnahme gescheitert sei. W├Ąre ja auch zu sch├Ân gewesen.

Bei der BASE-Hotline erfuhr ich dann, dass meine Vertragsk├╝ndigung zwar eingegangen sei, die Einwilligung zur Rufnummernmitnahme aber fehlen w├╝rde. Merkw├╝rdig, da beide Faxe nachweisbar ├╝bermittelt worden waren. Gl├╝cklicherweise hatte die Dame am Telefon offenbar Ahnung von der Materie und gab meine Rufnummer noch w├Ąhrend des Gespr├Ąchs frei.

Nach einem weiteren Anruf bei der simyo-Hotline wurde mir ein paar Minuten sp├Ąter der 19. Dezember als Wechseltermin via Mail mitgeteilt.

Neue SIM-Karte und Portierung

Am 14. Dezember, also eine Woche nach der K├╝ndigung des BASE-Vertrags und der Bestellung bei simyo, erhielt ich sowohl die K├╝ndigungsbest├Ątigung von BASE als auch meine neue SIM-Karte von simyo. Zus├Ątzlich der Hinweis, dass die Portierung der Rufnummer in der Nacht vom 18. auf den 19. Dezember zwischen 0:00 und 6:00 Uhr erfolgen w├╝rde und ich in dieser Zeit nicht telefonieren k├Ânne.

Kundenmen├╝ bei ┬╗Simyo┬ź

Am 19. Dezember sa├č ich nat├╝rlich p├╝nktlich um 0:00 Uhr am Rechner. Um kurz nach 2:00 Uhr war die Rufnummer portiert. In meinem BASE-Kundenmen├╝ hatte ich nun f├╝r die restliche Vertrgaslaufzeit eine neue Rufnummer stehen (die sofort mit der alten SIM-Karte funktionierte) und meine neue simyo-Karte war auch schon einsatzbereit.

Fazit

Ich h├Ątte ja selbst nicht damit gerechnet, aber insgesamt war die gesamte Aktion ziemlich stressfrei und hat von der Bestellung bis zur fertigen Portierung keine zwei Wochen gedauert. Die Rufnummer war in der Nacht der Portierung nahezu durchgehend erreichbar. Erstaunt war ich zudem auch ├╝ber den in meinem Fall wirklich sehr guten Kundenservice bei beiden Anbietern.

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Mein Google Chrome

Nach Netscape, Mozilla und Firefox zeichnet sich bei mir seit ein paar Monaten der n├Ąchste gro├če Browserwechsel hin zu Google Chrome ab.

Da ich in letzter Zeit ab und an mal gefragt wurde, welche Erweiterungen ich in Chrome nutze, hier mal eine aktuelle Auflistung in (fast) alphabetischer Reihenfolge.

AdBlock

Kennen sicherlich die meisten Firefox-User, um Werbung auf Webseiten auzublenden.

Awesome Screenshot: Capture & Annotate

Nette Erweiterung, um mal auf die Schnelle in Chrome Screenshots von Webseiten zu erstellen.

Facebook Photo Zoom

Eine meiner Lieblingserweiterungen f├╝r Google Chrome. F├Ąhrt man mit dem Mauszeiger auf Facebook ├╝ber ein Thumbnail, wird das entsprechende Foto direkt gr├Â├čer dargestellt. Spart tats├Ąchlich eine Menge Zeit.

goo.gl URL Shortener

Nutze ich oft in Verbindung mit Twitter, um l├Ąngere Web-Adressen mit dem Kurz-URL-Dienst von Google zu k├╝rzen.

Google Calendar Checker w/ Popup

Kleine Erweiterung, um meine Google-Kalender zu verwalten. Das Icon zeigt an, in wie vielen Stunden der n├Ąchste Termin ist. Auf Knopfdruck gibt es dann einen kleinen Kalender und weitere Termine zu sehen.

Google Mail Checker Plus

Ich habe mich ja neulich von Thunderbird verabschiedet und nutze seither nur noch das Webinterface von Gmail. Die Erweiterung zeigt dann im Browser den Empfang neuer Mails an.

Google Shortcuts

Ebenfalls sehr n├╝tzlich: eine Sammlung der wichtigsten Google-Dienste, die man per Klick erreichen kann. Spart zus├Ątzliche Lesezeichen.

Session Manager

Den Session Manager nutze ich auch oft, um aktuelle Tabs zu speichern. Kennt man ja: man sitzt vorm Rechner und muss schnell mal weg. Mit dieser Erweiterung kann man dann nach Belieben die gerade ge├Âffneten Webseiten speichern und sp├Ąter wieder aufrufen.

Tweetdeck plus Launcher

TweetDeck, schon lange mein liebster Twitter-Client, gibt es jetzt auch als Web-App f├╝r Chrome. Zu├Ąstzlich nutze ich noch den TweetDeck-Launcher als Erweiterung.

Weather Window Beta by WeatherBug

Ebenfalls eine Web-App. Mein interaktives Fenster, wenn ich mal keine Lust habe, aus dem ┬╗echten┬ź Fenster zu schauen. Funktioniert auch so gut, dass ich die echten Fenster in meinem Arbeitszimmer eigentlich zumauern k├Ânnte. ­čśé

Window Resizer

Eine Angewohnheit aus meiner Firefox/Thunderbird-Zeit. Diese Erweiterung macht im Wesentlichen nichts anderes, als auf Knopfdruck dem Browser eine festgelegte Gr├Â├če zu verpassen. Da die Monitore und Bildschirmaufl├Âsungen in den letzten Jahren immer gr├Â├čer geworden sind, nutze ich auf dem Desktop fast nichts mehr in maximierter Ansicht. Und da ich es immer sch├Ân einheitlich habe, kommt mir die Erweiterung in Chrome gerade gelegen.

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Ich verabschiede mich von Thunderbird

Immer wieder h├Âre ich, dass viele Leute mit der Web-Oberfl├Ąche von Gmail Google Mail viel effektiver und schneller arbeiten k├Ânnen. Ich tu‘ es Caschy daher gleich und verabschiede mich von meinem Mail-Client. Aber erst mal nur f├╝r eine Woche.

Ich selbst nutze Google Mail jetzt schon einige Jahre. Eigentlich quasi von Anfang an. IMAP war immer kostenlos und die Filter-Funktionen sind auch spitze. Hinzu kommt, dass Google Mail einfach ├╝ber den besten Spam-Filter verf├╝gt.

Ich bin allerdings in all den Jahren nie auf die Idee gekommen, ausschlie├člich die Web-Oberfl├Ąche zu nutzen. Ich hing dann doch zu sehr an Thunderbird, Claws Mail und Konsorten.

Besonders vorgegangen bin ich bei diesem kleinen Experiment aber nicht. Ich habe lediglich f├╝r Google Chrome die Erweiterung Google Mail Checker Plus installiert. Das war es dann aber auch schon.

So, ab jetzt sieben Tage ohne Thunderbird. Bin schon gespannt, wann ich anfange, den alten Donnervogel zu vermissen. ­čśë

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Allgemein Real Life

Wei├čbier

Wer meine Tweets regelm├Ą├čig verfolgt, wird sicherlich wissen, dass ich neuerdings eine kleine Schw├Ąche f├╝r Weizenbier Wei├čbier habe. Im Folgenden eine Zwischenbilanz.

Ich m├Âchte einleitend anmerken, dass ich aus dem Ruhrgebiet komme, wo man traditionell Export (damals das Malocher-Bier schlechthin) und weniger traditionell Pils (fr├╝her eher was f├╝r die Gutb├╝rgerlichen, die sich einen Urlaub z.B. im Sauerland leisten konnten und Pils daher kannten) trinkt.

Von den oberg├Ąrigen Gebr├Ąuen habe ich demnach im Supermarkt nur die popul├Ąren Biere bekommen, die man auch aus der TV-Werbung kennt: Franziskaner, Erdinger, Paulaner. Bei Real in Castrop-Rauxel habe ich diese Woche noch ┬╗K├Ânig Ludwig Wei├čbier┬ź entdeckt und im Getr├Ąnkemarkt in Dortmund-B├Âvinghausen ┬╗Maisel’s Weisse┬ź.

1. K├Ânig Ludwig Wei├čbier

Gestern Abend getrunken und sofort begeistert gewesen. Bis jetzt das beste Wei├čbier, das ich getrunken habe. Man vermutet auf den ersten Blick gar nicht, dass in der relativ langweilig aussehenden Flasche eine derart virtuos gebraute K├Âstlichkeit schlummert. F├╝r mich ganz klar (und trotz der Deppenleerzeichen) auf Platz 1.

2. Franziskaner hell/dunkel

Kennt jeder aus dem Fernsehen. W├╝rde ich K├Ânig Ludwigs Pl├Ârre nicht kaufen k├Ânnen, w├╝rde ich zu Franziskaner greifen. Aber nur das helle Wei├čbier. Als Dortmunder-Exportbier-Fan mag ich es zwar, wenn der Malz- den Hopfengeschmack dominiert, aber bei einem hefelastigen Bier schmeckte mir das irgendwie zu sehr konstruiert.

3. Erdinger

Ein Wei├čbier, ├╝ber das man eigentlich kaum meckern kann. F├╝r meinen Geschmack hat es aber ein wenig zu schnell die Kohlens├Ąure verloren und die Blume war nach kurzer Zeit auch kein gro├čer Hit mehr.

4. Paulaner

Das erste Wei├čbier, das mir eher nicht geschmeckt hat. Insgesamt zu lasche Blume, verlor sehr schnell Kohlens├Ąure und die Hefe-Note war auch nicht so intensiv wie bei den oben erw├Ąhnten Marken. Ich dachte mir, wenn die Chinesen in der Werbung Paulaner f├╝r die Krone der Wei├čbier-Braukunst halten, na dann gute Nacht.

5. Maisel’s Weisse

Schmeckte mir ├Ąhnlich wie Paulaner. Aber aufgrund des verungl├╝ckten Genitivs einen Platz schlechter in der Wertung. ­čśë

6. Sch├Âfferhofer Weizen

Hier musste ich erstmalig den Unterschied zwischen Weizen- und Wei├čbier googeln und nach dem ersten Schluck feststellen, dass Frankfurter zwar leckere W├╝rstchen machen, daf├╝r aber kein Bier brauen k├Ânnen. Ein hippes Mode-Weizenbier, das sich nicht im Entferntesten mit einem ┬╗K├Ânig Ludwig┬ź messen k├Ânnte.

7. Paulaner alkoholfrei

31 Jahre alt musste ich werden, um tats├Ąchlich mal ein alkoholfreies Bier zu trinken. Und dann gleich ein Wei├čbier. Ich war also dementsprechend gespannt.

Die ersten paar Schlucke schmeckten gar nicht mal so ├╝bel. Wahrscheinlich war das aber auch nur eine Art Schockzustand, da ich alkoholfreies Bier eigentlich immer f├╝r eine Erfindung des Teufels gehalten hatte.

Aber teuflisch fies wurde das alkoholfreie Paulaner dann leider doch noch. Als das Glas halb leer war, schmeckte es schon so schal, als h├Ątte es einen Abend in irgendeiner Kneipe herumgestanden. Der ekelige Geruch tat dann sein ├ťbriges, sodass ich den Rest nur noch unter akuter Herpes-Gefahr h├Ątte trinken k├Ânnen.

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Allgemein Technik

Petitions-Bergfest

Die von Franziska Heine gestartete Petition gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten hat vor rund f├╝nf Stunden die H├Ąlfte der ben├Âtigten Stimmen erreicht.

Ich selbst hatte vorgestern schon als einer der ersten F├╝nftausend mitgezeichnet und bin wirklich hellauf begeistert, wie schnell und konstant die Zahl der Unterschriften w├Ąchst.

Ich hoffe sehr, dass bis zum 16. Juni die fast schon magische Zahl von 50.000 erreicht ist. Freilich bedeutet dies dann noch lange nicht, dass ┬╗Zensursula┬ź von der Leyen das Handwerk gelegt ist. Aber immerhin kann der weitsichtige Bundesb├╝rger den Herrschaften im Bundestag klar und deutlich mitteilen, dass es ihm m├Ąchtig auf den Nerv geht, von einer ganz offenbar realit├Ątsfernen Bundesministerin regiert zu werden, die mit naiv-populistischem (Wahlkampf-)Get├Âse durch die Medien poltert.

Wenn man weiterdenkt, dann wird schnell klar, dass dieses Poltern nicht nur der Zensur in Deutschland T├╝r und Tor ├Âffnet. Noch viel schlimmer ist eben jene Tatsache, dass zwar unter Umst├Ąnden der Konsum von Kinderpornografie kurzfristig einged├Ąmmt werden kann, das unendliche Leid der Missbrauchten aber in keinster Weise ber├╝hrt wird. Ganz im Gegenteil: dem Bundesdeutschen wird die Scheuklappe aufgesetzt, oberfl├Ąchliches Laien-Wissen f├╝r bare M├╝nze verkauft mit der unversch├Ąmten Behauptung, die ganze Aktion w├╝rde den Missbrauch eind├Ąmmen.

Christian Bahls, Vorstand des Vereins ┬╗MissbrauchsOpfer gegen InternetSperren┬ź (MOGIS), hat es k├╝rzlich in einem Interview mit ZEIT ONLINE auf den Punkt gebracht: er f├╝hle sich als Opfer wieder zum Opfer gemacht und f├╝r politische Ziele missbraucht. Die Regierung wolle lediglich die Verbreitung der Dokumentation von Kinderpornografie einschr├Ąnken, nicht aber den Missbrauch selbst.

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Technik

Ich zwitschere, also bin ich

Tja, wenn jetzt schon die armen Jungs und M├Ądels vom SPIEGEL zum t├Ąglichen ┬╗Twittern┬ź verdonnert werden, ist es nun wohl an der Zeit, sich ebenfalls endg├╝ltig dem Gruppenzwang frohlockend in die Arme zu werfen.

Will sagen: ich werde meinen vor zwei Monaten angelegten Account mal reanimieren und versuchen, die ganze Zwitscherei zuk├╝nftig nicht mehr zwanghaft zu ignorieren.

Na, Bj├Ârn, wie w├Ąr’s? Machst ja sonst auch jeden Schabernack mit. Und in zwei Wochen n├Âtigen wir dann noch Sandra und Lena. ­čśÇ

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Technik

Ubuntu 8.04 als virtuelles Gastsystem und maximale Bildschirmaufl├Âsung

Installiert man Ubuntu 8.04 ┬╗Hardy Heron┬ź unter Linux via VirtualBox als Gastsystem, hat man auch nach korrekt installierten Gasterweiterungen das Problem, dass die Bildschirmaufl├Âsung nur bis maximal 800├Ś600 Pixel einstellbar ist.

Beheben l├Ąsst sich das Problem mit ein paar wenigen root-Handgriffen an der xorg.conf.

In die Device-Sektion f├╝gt man folgende Zeile ein:

Driver "vboxvideo"

Nun m├╝ssen noch die gew├╝nschten Aufl├Âsungen angegeben werden. Dies geschieht mittels SubSection innerhalb der Screen-Sektion:

SubSection "Display"
Modes "1280x1024" "1024x768" "800x600" "640x480"
EndSubSection

Der erste Wert gibt hierbei die automatische Aufl├Âsung des GDM an. Sollte man hier nun eine geringere Aufl├Âsung haben wollen und z.B. 1280er-Wert an zweiter Stelle setzen um nach dem GDM-Login immer noch eine gr├Â├čere Aufl├Âsung w├Ąhlen zu k├Ânnen, f├╝hrt dies unweigerlich zu Problem , sodass der X-Server nur noch fehlerhaft startet.

Nach dem Editieren der Datei muss lediglich die virtuelle Maschine neu gestartet werden und schon sollten sich die Aufl├Âsungen wie gewohnt einstellen lassen.

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Real Life

Castrop-Rauxel

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir fr├╝her unseren Franz├Âsischlehrer am Gymnasium damit aufgezogen haben, dass er jeden Morgen die Reise aus Castrop-Rauxel in den Dortmunder Westen angetreten hat, das ja f├╝r uns Sch├╝ler der Parkplatz von Dortmund war.

Mittlerweile wohnen wir jetzt genau ein Jahr hier und ich muss sagen, dass es gar nicht so schlimm ist, wie man sich das vielleicht als Nicht-Castroper vorstellt. Ganz im Gegenteil: mag Castrop-Rauxel auch der Parkplatz des gesamten Ruhrgebiets sein, so ist er zumindest der gr├╝nste. Denn weit mehr als 60% der Stadtfl├Ąche sind Gr├╝nfl├Ąche. Das merkt man jetzt im Fr├╝hling besonders. Zwischen Stadtgarten und Altstadt ist es mittlerweile so gr├╝n geworden, dass ich fast Kopfschmerzen bekomme, wenn ich das Haus verlasse. (Auch wenn das generell nicht so h├Ąufig vorkommt.)

Nat├╝rlich ist in Castrop-Rauxel auch alles kleiner. Das haben Sandra und ich schon bemerkt, als wir uns letztes Jahr im Rathaus ummelden wollten. Da sagte die Sachbearbeiterin doch allen Ernstes zu uns, dass wir uns daf├╝r wohl einen schlechten Tag ausgesucht h├Ątten: an anderen Tagten w├Ąre meist viel weniger los. Erw├Ąhnenswert ist dies insofern, als wir ca. drei Leute vor uns hatten und vielleicht zehn Minuten warten mussten. Selbst im hinterletzten Stadtteil von Dortmund muss man sich bei trivialen Amtsg├Ąngen wenigstens einen Tag Urlaub nehmen.

Summa summarum ist Castrop-Rauxel aber wirklich ein ganz vorz├╝glicher Ort zum Leben, anders kann man das gar nicht sagen. Doch gerade weil ich mein Leben lang immer nur in Gro├čst├Ądten gelebt habe, bin ich arg gespannt, wie lange ich das ┬╗Landleben┬ź hier aushalte.

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Einf├╝hrung in Internettechnologien

Absolut genial am Studium in Bochum ist, dass man im Rahmen des Optionalbereichs zus├Ątzliche Qualifikationen erwerben kann muss. So d├╝rfen z.B. Studenten geisteswissenschaftlicher F├Ącher mal ein oder zwei Semester in die Naturwissenschaften, Informatik, Rechtswissenschaft usw. reinschnuppern und umgekehrt.

Das hat nat├╝rlich immense Vorteile: ein promovierter Germanist kann dann nach dem Studium ohne Probleme den Computer im BIZ des Arbeitsamtes selbst├Ąndig bedienen. Super.

Ich habe mir schon was nettes rausgesucht. ┬╗Einf├╝hrung in Internettechnologien┬ź hei├čt die Veranstaltung und l├Ąuft ├╝ber zwei Semester. Teil 1: Einf├╝hrung ins Web-Design. Teil 2: Einf├╝hrung ins Cyberspace. Die erforderlichen ┬╗Grundlagenkenntnisse in Hard- und Software (Betriebssystem, Internetbrowser)┬ź d├╝rfte ich habenÔÇŽ