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Links am 05.07.2023

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Technik

Meine Software auf dem Desktop (2019)

Ich habe gerade eben mal dar├╝ber nachgedacht, welche Software mindestens auf meinem System installiert sein m├╝sste, damit ich einigerma├čen produktiv arbeiten k├Ânnte.

Da ich seit einigen Jahren darauf achte, so zukunftssicher wie m├Âglich zu sein, f├Ąllt die Liste der ┬╗ziemlich wichtigen┬ź Software doch einigerma├čen ├╝bersichtlich aus.

Ziemlich wichtig

  • Notepad++. Seit vielen Jahren mein Standard-Editor, mit dem ich so gut wie alles schreibe. Entweder in Markdown, oder inÔÇŽ
  • LaTeX. L├Ąngere Texte setze ich seit Anfang 2011 so gut wie ausschlie├člich hiermit.
  • Mozilla Thunderbird. Ben├Âtige ich f├╝r meine Kalender, Kontakte und Aufgaben, die ich schon seit Jahren zuerst mit ownCloud, dann mit Nextcloud synchronisiere. E-Mails hingegen schreibe ich heutzutage kaum noch, da in meinem Bekanntenkreis kaum noch ein Mensch E-Mails schreibt.
  • AutoHotkey. Eine Skriptsprache, mit der ich viele Dinge automatisiere.
  • VeraCrypt. Der TrueCrypt-Nachfolger. Seit Jahren verschl├╝ssele ich meine Daten damit.
  • DocFetcher. Die Windows-Suche ist dank der Indizierungsoptionen zwar auch sehr gut zu gebrauchen, dennoch nutze ich f├╝r meinen digitalen Zettelkasten DocFetcher als Suchmaschine. Das ist praktisch f├╝r Dateien, die z.B. in einem VeraCrypt-Container liegen, die erst nach dem Systemstart eingebunden und daher vom Windows-Suchindex nicht erfasst werden. Ich habe mir zwar mal ein kleines Batch-Skript geschrieben, welches den Suchindex dann neustartet, aber mit DocFetcher ist das einfach besser.
  • KeePass. Mit irgendeiner Software muss ich meine Passw├Ârter ja verwalten. Hier kommt nat├╝rlich nur Freie Software infrage.
  • Google Chrome. Tja, ohne Webbrowser geht es nicht. So richtig gl├╝cklich bin ich mit Chrome allerdings nicht mehr, vor allem in Hinsicht auf die j├╝ngsten Entwicklungen. Vielleicht werde ich irgendwann mal wieder einen kritischen Blick auf den Firefox werfen. In guter Erinnerung habe ich den allerdings nicht mehr. Hat mich auch nur noch genervt, als ich damals auf Chrome umgestiegen bin.
  • Spotify. Okay, das l├Ąuft nicht gerade unter ┬╗future-proof┬ź, aber ich liebe Spotify trotzdem. Ich habe sogar noch einen der alten Accounts f├╝r 5 Euro. Musik, die mir sehr gef├Ąllt, kaufe ich aber trotzdem immer als MP3 und kopiere sie mir bei Bedarf auch auf mein Smartphone (wo ich Spotify nicht nutze). Somit w├Ąre es auch nicht ganz so tragisch, sollte Spotify irgendwann wieder vom Markt verschwinden.

Ohne diese Software w├Ąre ich momentan einigerma├čen aufgeschmissen und m├╝sste meine Arbeitsabl├Ąufe erheblich umgestalten. Somit hat sich die Frage nach dem Betriebssystem auf dem Desktop auch schon erledigt: ich bin ÔÇô dank Notepad++ und AutoHotkey ÔÇô an Windows gekettet.

Zugegeben, unter Linux oder Mac OS w├╝rde ich sicherlich schnell einen passenden Texteditor finden. Und was die Verschl├╝sselung angeht, bin ich auf dem Linux-Desktop nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Informationen. Zuletzt habe ich dort Dateien verschl├╝sselt, als EncFS noch sicher war.

Ein gro├čes Problem w├Ąren die Automatisierungen, denn eine AutoHotkey-Alternative gibt es f├╝r mich nicht. Mit autokey habe ich mal unter Linux gearbeitet. ├ťberzeugt hat mich das aber leider ├╝berhaupt nicht.

Installiere ich auch

  • PuTTY. SSH-Client, mit dem ich mich von Windows aus auf meinem Server verbinde.
  • FileZilla. FTP-Client, falls mal n├Âtig.
  • CryptSync. Damit verschl├╝ssele ich auf Basis von 7-Zip Datenbest├Ąnde, die ich z.B. in meinem OneDrive speichern m├Âchte, da OneDrive, anders als Dropbox, keine differentielle Synchronisation (von Office-Dokumenten mal abgesehen) kann und VeryCrypt somit weniger Sinn macht.
  • Joplin. Habe ich seit ein paar Monaten laufen. Eine recht nette Notizen-Verwaltung, die auch Markdown kann (sehr wichtig) und die Notizen verschl├╝sselt speichert. Es gibt auch eine brauchbare iPhone-App. H├╝bsch ist die allerdings nicht.
  • Pandoc. Falls ich einen in Markdown geschriebenen Text mal schnell in ein anderes Dateiformat konvertieren m├Âchte. Kommt nur sehr selten vor. Trotzdem geh├Ârt Pandoc f├╝r mich auf den Rechner.
  • Microsoft Office. Im ┬╗realen Leben┬ź kommen mir leider immer noch zu viele Dinge unter, f├╝r die Microsoft Office dann einfach praktisch ist. Rein privat betrachtet brauche ich es aber nicht.
  • LibreOffice. Ehrlich gesagt installiere ich es seit langer Zeit nur noch, um zu schauen, wie es sich im Vergleich zu Microsoft Office so entwickelt. Produktiv im Einsatz habe ich es aber nicht mehr.
  • Duplicati. Eine ziemlich gescheite Backup-Software, wie ich finde.

Fr├╝her mal wichtig

  • Pidgin f├╝r ICQ und Jabber/XMPP. Jabber war in meinem Bekanntenkreis kaum verbreitet, ICQ hingegen schon. Als ich mich vor ein paar Jahren spa├česhalber mal wieder in meinen ICQ-Account eingeloggt hatte, war da aber auch kein Mensch mehr online. Diese Art der Kommunikation l├Ąuft ja heutzutage fast nur noch ├╝ber WhatsApp auf dem Smartphone.
  • E-Mail-Verschl├╝sselung mit Thunderbird. Ich habe es aufgegeben. Viele Jahre lang habe ich versucht, mein Umfeld davon zu ├╝berzeugen, E-Mails zu verschl├╝sseln. Mittlerweile halte ich das f├╝r ein sinnloses Unterfangen. In Ermangelung geeigneter Kontakte installiere ich PGP heutzutage gewisserma├čen nur noch aus nostalgischen Gr├╝nden. Schade, aber was will man machen.
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Ich verabschiede mich von Thunderbird

Immer wieder h├Âre ich, dass viele Leute mit der Web-Oberfl├Ąche von Gmail Google Mail viel effektiver und schneller arbeiten k├Ânnen. Ich tu‘ es Caschy daher gleich und verabschiede mich von meinem Mail-Client. Aber erst mal nur f├╝r eine Woche.

Ich selbst nutze Google Mail jetzt schon einige Jahre. Eigentlich quasi von Anfang an. IMAP war immer kostenlos und die Filter-Funktionen sind auch spitze. Hinzu kommt, dass Google Mail einfach ├╝ber den besten Spam-Filter verf├╝gt.

Ich bin allerdings in all den Jahren nie auf die Idee gekommen, ausschlie├člich die Web-Oberfl├Ąche zu nutzen. Ich hing dann doch zu sehr an Thunderbird, Claws Mail (unter Linux) und Konsorten.

Besonders vorgegangen bin ich bei diesem kleinen Experiment aber nicht. Ich habe lediglich f├╝r Google Chrome die Erweiterung Google Mail Checker Plus installiert. Das war es dann aber auch schon.

So, ab jetzt sieben Tage ohne Thunderbird. Bin schon gespannt, wann ich anfange, den alten Donnervogel zu vermissen. ­čśë

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Verschl├╝sselte E-Mails

Bevor ich es wieder vergesse: ich habe mir einen neuen PGP- bzw GnuPG-Schl├╝ssel erstellt. Den jeweils aktuellen findet man zuk├╝nftig hier.