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Alle Dateitypen in WordPress erlauben

Kleiner Notizzettel zu WordPress und nicht erlaubten Dateitypen in der Mediathek.

Ich hatte gerade wieder so einen Fall und konnte mich noch dunkel daran erinnern, dass man hierf├╝r die wp-config.php modifizieren muss.

Einfach am Ende der Datei define( 'ALLOW_UNFILTERED_UPLOADS', true ); anf├╝gen und s├Ąmtliche Dateitypen k├Ânnen ├╝ber das Backend hochgeladen werden.

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Bash-Prompt umgestalten

Wenn ich auf einem Linux-System unterwegs bin und auf der Bash das aktuelle Verzeichnis wissen m├Âchte/muss, mache ich das meist ganz klassisch mit pwd (print working directory).

Auf meinem Uberspace soll das aber zuk├╝nftig direkt im Prompt (also der Eingabeaufforderung) der Bash stehen. Das kann man mit wenigen Handgriffen an der Umgebungsvariable PS1 ├Ąndern.

PS1

Der aktuelle Zustand wird mit echo $PS1 ausgelesen. Auf einem frisch eingerichteten Uberspace 7 bekommt man folgende Ausgabe (der User hat in diesem Beispiel den html-Ordner ├╝ber den symbolischen Link im Home-Verzeichnis betreten):

[username@host html]$echo $PS1
[\u@\h \W]\$

Angezeigt wird im Prompt also der angemeldete User, gefolgt von einem @-Zeichen, dem Hostnamen, einem Leerzeichen sowie dem aktuellen Verzeichnis und einem $-Zeichen. Das alles steht in eckigen Klammern.

Ich m├Âchte aber nun, dass nicht nur zus├Ątzlich der komplette Pfad angezeigt wird. Wenn ich schon mal dabei bin, ├Ąndere ich auch gleich noch ein paar andere Dinge. Insgesamt soll mein Prompt auf dem Server diese Form haben:

username@FQDN pfad $

Der Username, gefolgt von einem @, dem FQDN (fully qualified domain name), einem Leerzeichen, dem kompletten Pfad, einem weiteren Leerzeichen, dem $-Zeichen und schlie├člich einem zus├Ątzlichen Leerzeichen. Die eckigen Klammern sollen ebenfalls verschwinden.

Folgendes muss hierf├╝r in die PS1 eingetragen werden:

PS1='\u@\H \w \$ '

Das Ergebnis schaut im html-Verzeichnis dann so aus:

username@host.uberspace.de ~/html $ 

Oder, wenn man das html-Verzeichnis nicht ├╝ber den symbolischen Link im Home-Verzeichnis, sondern ├╝ber die unterste Ebene des Systems betritt, eben so:

username@host.uberspace.de /var/www/virtual/username/html $ 

Eine Auflistung weiterer Variablen gibt es z.B. hier.

Das alles geht allerdings auch noch komplizierter. ­čśë

Mit Farben

Man kann den Prompt z.B. farblich gestalten. Die Form

username@host.uberspace.de:/var/www/virtual/username/html$

mit den Farben Gr├╝n und Hellblau w├╝rde sich so ganz gut machen:

PS1='\[\033[0;32m\]\u\[\e[m\]\[\033[0;32m\]@\[\e[m\]\[\033[0;32m\]\H\[\e[m\]:\[\033[1;34m\]\w\[\e[m\]\\$ '

Mir pers├Ânlich gef├Ąllt dieses Beispiel sogar noch besser als das weiter oben, also lasse ich es auch so. Ein paar Farben k├Ânnen ja nicht schaden. ­čĹŹ

Man k├Ânnte den Prompt nat├╝rlich noch mehr umgestalten, etwa auch mit Hintergrundfarben, aber das w├Ąre mir pers├Ânlich dann schon wieder zu un├╝bersichtlich.

Änderungen dauerhaft nutzen

Die Änderungen an der Umgebungsvariablen PS1 gehen freilich verloren, wenn man sich neu im System einloggt.

Damit diese dauerhaft gespeichert werden, muss man einen Eintrag in der .bashrc im Home-Verzeichnis hinterlegen. Dieser k├Ânnte etwa so aussehen:

# Bash-Prompt
# Default auf diesem System war:
# [\u@\h \W]\$
PS1='\[\033[0;32m\]\u\[\e[m\]\[\033[0;32m\]@\[\e[m\]\[\033[0;32m\]\H\[\e[m\]:\[\033[1;34m\]\w\[\e[m\]\\$ '

Abschlie├čend die .bashrc neu einlesen:

source ~/.bashrc

Alternativ k├Ânnte man sich nat├╝rlich auch einfach neu am Server anmelden.

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Tiny Tiny RSS auf Uberspace 7

Ich bin erst k├╝rzlich (naja, im Dezember) von Uberspace 6 auf Uberspace 7 umgestiegen und wollte dort auch Tiny Tiny RSS installieren, was problemlos funktioniert hat.

Im Folgenden eine kleine Anleitung, wie man den RSS-Reader auf einem frisch eingerichteten Uberspace-7-Account installieren kann. Als Datenbank kommt MySQL MariaDB zum Einsatz, die Installation liegt in https://$USERNAME.uber.space/ttrss. Das geht nat├╝rlich auch mit eigenen Domains.

Installation

Download

Zuerst betreten wir den html-Ordner und klonen das Git-Repository in den Unterordner ttrss:

cd /var/www/virtual/$USERNAME/html/
git clone https://tt-rss.org/git/tt-rss.git ttrss

Datenbank

Jetzt erstellen wir eine neue Datenbank f├╝r Tiny Tiny RSS:

mysql -e "Create Database $USERNAME_ttrss"

Das Passwort wurde bei der Einrichtung des Uberspace-Accounts automatisch angelegt und ist im Homeverzeichnis zu finden:

cat ~/.my.cnf

Tiny Tiny RSS ist jetzt ├╝ber das WWW erreichbar und kann eingerichtet werden. Die Default-Zugangsdaten lauten:

Username: admin
Passwort: password

Das Passwort sollte man nat├╝rlich am besten umgehend ├Ąndern. ­čśë

RSS-Feeds aktualisieren

Manuell

Wenn man seine RSS-Feeds nur am Desktop-Rechner oder Notebook liest, w├╝rde es prinzipell reichen, wenn man sich via Shell am Server anmeldet und den Daemon dort startet:

php /var/www/virtual/html/$USERNAME/ttrss/update.php – daemon

Mit Strg+c wird der wieder gestoppt. Alternativ k├Ânnte man das auch in ein Shell-Skript schreiben und dieses nach der Anmeldung am Server z.B. mit dem .bashrc-Alias ttrss starten.

Automatisiert

Das alles geht nat├╝rlich auch automatisch und ist ganz praktisch, wenn man tippfaul ist oder die Feeds auch via App auf dem Telefon lesen m├Âchte.

Via Cronjob

Die Crontab mit crontab -e ├Âffnen und z.B. folgende Zeilen eintragen:

# Tiny Tiny RSS
*/30 * * * * php /var/www/virtual/$USERNAME/html/tt-rss/update.php – feeds – quiet

Die Feeds werden hierbei alle 30 Minuten aktualisiert.

Als Dienst

Hierf├╝r k├Ânnte z.B. im Ordner ~/scripts das Shell-Skript ttrss.sh mit folgendem Inhalt erstellt werden:

#!/bin/bash
cd /var/www/virtual/&USERNAME/html/ttrss/
exec php ./update_daemon2.php – daemon 2>&1

Ausf├╝hrbar machen:

chmod u+rwx ~/scripts/ttrss.sh

Nun wird f├╝r dieses Skript ein Dienst eingerichtet (an dieser Stelle k├Ânnte auch, wie weiter oben bereits angesprochen, ein .bashrc-Alias Verwendung finden):

cd ~/etc/services.d/
nano ttrss.ini

Der Inhalt der ttrss.ini:

[program:ttrss]
command=/home/$USERNAME/scripts/ttrss.sh
autostart=yes
autorestart=yes

Die neue ttrss.ini einlesen:

supervisorctl reread

ÔÇŽund starten:

supervisorctl update

Sollte es keine Fehlermeldungen geben, l├Ąuft Tiny Tiny RSS jetzt als eigener Dienst auf dem Server, was man sich z.B. im Programm htop jetzt anschauen k├Ânnte.

Weitere Befehle:

Neustarten mit supervisorctl restart ttrss, stoppen mit supervisorctl stop ttrss, starten mit supervisorctl start ttrss.

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Twitter aufr├Ąumen

Twitter, ein leidiges Thema bei mir. Vor 11 Jahren, als ich meinen Account registriert hatte, bin ich einigerma├čen begeistert gestartet. Mittlerweile ist das in den vergangenen Jahren aber ein wenig eingeschlafen. L├Âschen m├Âchte ich meinen Account (noch) nicht, aber doch mal ein wenig aufr├Ąumen.

Tweets l├Âschen

Da gibt es ja allerhand Apps, die das mehr oder weniger gut k├Ânnen. Das habe ich auch in der Vergangenheit hin und wieder mal gemacht.

Follower l├Âschen

Ich hatte, als ich Twitter noch regelm├Ą├čiger genutzt habe, um die 1200 Follower. In den letzten zwei Jahren war ich dort aber so gut wie gar nicht mehr aktiv. Dennoch waren es bis vorhin noch knapp ├╝ber 1000 Follower. 90% von denen kannte ich ├╝berhaupt nicht. Unter diesen waren auch einige Marketing-Fuzzies und sonstiger Bodensatz des Internets. Das musste also alles weg.

Leider kann man Follower nicht einfach so entfernen. Man muss sie blockieren. Wenn man sie danach wieder ent-blockiert, folgen die Accounts einem nicht mehr. Es gibt eine praktische Chrome-Erweiterung, mit der man automatisiert Follower blockieren kann.

Jetzt hatte ich nat├╝rlich knapp 1000 blockierte User in meinem Account. Auch irgendwie doof. Hier habe ich allerdings eine M├Âglichkeit gefunden, diese blockierten User ohne zus├Ątzliche Apps automatisiert aus dem Account zu entfernen.

Man loggt sich via Google Chrome in seinen Twitter-Account ein und wechselt in die Seite mit den blockierten Usern. Jetzt startet man die Chrome-Entwicklertools und ├Âffnet die Konsole. Mit var autoScroll = setInterval(() => window.scrollTo(0, document.body.scrollHeight),1000); wird die Seite ganz ans Ende gescrollt. F├╝r mich mit meinen 1000 Blockierten ganz praktisch. Ein clearInterval(autoScroll) stoppt das automatisierte Scrollen.

Abschlie├čend werden die User mit $('.user-actions-follow-button').click() wieder ent-blockt.

Fertig. Man hat jetzt wieder einen ┬╗sauberen┬ź Account ohne Follower und ohne blockierte User.

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Logfile-Analyse mit GoAccess auf einem Uberspace

Ich wollte mir heute nach langer Zeit mal einen aktuellen ├ťberblick ├╝ber die Crawler verschaffen, die meine Seite so ansteuern.

Da ich keine Zeit f├╝r und Lust auf Piwik Matomo habe, war ich auf der Suche nach einem schlanken Kommandozeilen-Programm, das direkt auf dem Server l├Ąuft und dort auf die access_log des Apache zugreift.

F├╝ndig geworden bin ich in GoAccess. Auf einem Uberspace l├Ąsst sich das schnell in Betrieb nehmen.

Download und Konfiguration

Zuerst laden wir es im Home-Verzeichnis herunter, entpacken es, benennen den Ordner um und betreten diesen:

cd ~
wget https://tar.goaccess.io/goaccess-1.3.tar.gz
tar -xzvf goaccess-1.3.tar.gz
mv goaccess-1.3/ goaccess/
cd goaccess

Anschlie├čend konfigurieren:

./configure – enable-geoip – enable-utf8 – prefix=/home/$USERNAME

Jetzt l├Ąsst sich GoAccess auch schon starten:

goaccess -a -p ~/goaccess/config/goaccess.conf -f /readonly/$USERNAME/logs/access_log

Nach dem Start des Programms muss man mit der SPACE-Taste nun noch Log-Format best├Ątigen, z.B. NCSA Combined Log Format. Nach der Best├Ątigung mit Enter wird das Dashboard gestartet.

Alias einrichten

Damit man nicht bei jedem Mal so viel tippen muss, richtet man sich noch einen Alias in der .bashrc ein:

nano ~/.bashrc

Der Alias k├Ânnte so ausschauen:

alias goaccess-log='goaccess -a -p ~/goaccess/config/goaccess.conf -f /readonly/$USERNAME/logs/access_log'

Jetzt noch die .bashrc neu einlesen:

source ~/.bashrc

Fertig. Das Programm l├Ąsst sich nun mit goaccess-log starten.

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Aldi Talk

Ich bin, nachdem mir die astronomischen Preise der Telekom in den vergangenen Jahren immer mehr auf die Nerven gegangen sind, letzten Monat mit meiner Rufnummer in das Netz von o2 gewechselt. Genauer gesagt zu Aldi Talk. Das hatte ich eigentlich schon l├Ąnger vor.

Aber bei den Prepaid-Anbietern gab es meist kein LTE und auch keine Telefon- und SMS-Flatrate. Ich telefoniere zwar nicht viel und verschicke auch relativ wenige SMS. Aber wenn, dann m├Âchte ich da nicht jeden Monat irgendwelche Z├Ąhler zur├╝cksetzen oder Inklusivminuten im Hinterkopf behalten.

LTE gibt es bei Aldi Talk mittlerweile seit 2016. Eine Allnet-Flat f├╝r Telefonie und SMS seit Juni. Und das alles f├╝r 7,99 Euro pro vier Wochen. Einem Wechsel stand also prinzipiell nichts mehr im Weg. Und f├╝r den Preis war ich auch bereit, Abstriche bei der Qualit├Ąt des Netzes zu machen.

Starter-Set, Registrierung und Portierung

Meine letzte Portierung ist ja nun schon ein paar Jahre her. Zudem war diese eher nur ein Test, um das ├╝berhaupt mal gemacht zu haben. Jetzt sollte aber meine ┬╗normale┬ź Handynummer das Netz wechseln. Also ab in den n├Ąchsten Aldi und dort an der Kasse am 3. November das Starter-Set gekauft. So weit, so unspektakul├Ąr.

Kundenmen├╝ von ┬╗Aldi Talk┬ź

Interessant wurde aber der n├Ąchste Schritt. Man muss sich ja neuerdings auch bei Prepaid-Karten via Personalausweis legitimieren. Ich hatte aber ehrlich gesagt keine Lust, erst mal etwas auszudrucken und damit dann zur Post zu laufen. Also habe ich das direkt am 5. November mit der Registrierungs-App von Aldi Talk ausprobiert. Das hat zu meinem Erstaunen sehr gut geklappt, die Karte war ein paar Minuten sp├Ąter im Netz.

Die Portierung meiner Rufnummer habe ich direkt in der App beantragt. Vorher nat├╝rlich noch bei der Telekom angerufen und im Freigabe der Nummer meines gek├╝ndigten Vertrags gebeten. Ein paar Minuten sp├Ąter bekam ich schon eine SMS von Aldi Talk. Die Portierung wurde f├╝r den 13. November angek├╝ndigt. Alles sehr unkompliziert.

Qualit├Ąt des Netzes

Da war ich ehrlich gesagt schon ein wenig besorgt. Zwar war ich bereit, mir f├╝r weniger Geld auch weniger Qualit├Ąt einzukaufen. Aber trotzdem hatte ich immer die ganzen Leute im Hinterkopf, die ├╝ber das o2-Netz laut schimpfen. Ich rechnete also beim Telefonieren mit einer h├Ârbar schlechteren Qualit├Ąt und mit regelm├Ą├čigen Verbindungsabbr├╝chen.

Die Sorge war allerdings unbegr├╝ndet. Ich hatte mir z.B. hier zu Hause am Schreibtisch in den vergangenen Jahren eine merkw├╝rdige Telefon-Haltung angew├Âhnt. Denn wenn ich mit meiner Telekom-Karte telefoniert habe, musste ich mich immer ein wenig nach rechts in Richtung Fenster beugen, da ich dann besseren Empfang hatte. Lehnte ich mich nach links, wurde die Gespr├Ąchsqualit├Ąt deutlich schlechter. Mit meiner Aldi-Talk-Karte habe ich dieses Problem nicht. Die Gespr├Ąchsqualit├Ąt ist hier in der gesamten Wohnung deutlich besser als mit der Telekom.

Gut, das kann auch Zufall sein. Also habe ich tagelang gezielt an den Orten telefoniert, an welchen ich mich regelm├Ą├čig aufhalte mit dem Ergebnis, dass die Gespr├Ąchsqualit├Ąt ├╝berall ausgezeichnet ist. Ich war wirklich erstaunt.

Mit dem Datentransfer sieht es nat├╝rlich ein wenig anders aus. Der LTE-Empfang ist bei Aldi Talk auf 21,6 Mbit/s im Download und 8,6 Mbit/s im Upload begrenzt ist. Aber sind wir mal ehrlich: da merkt man im t├Ąglichen Gebrauch keinen Unterschied. Ob ein Foto jetzt in einer halben oder anderthalb Sekunden via WhatsApp ├╝bertragen wird, ist mir pers├Ânlich egal. Wichtig ist mir nur, dass es ├╝bertragen wird.

Und da habe ich mich in den letzten Jahren immer mal wieder ├╝ber die Telekom ge├Ąrgert. Denn hier im ├Âstlichen Ruhrgebiet gibt es tats├Ąchlich auch heute noch einige Ecken, in denen man mit der Telekom gar keinen LTE-Empfang hat. Der Witz hierbei: man hat dann nur Edge, ausnahmslos. Das mobile Internet ist dann schon extrem eingeschr├Ąnkt. Fotos verschicken kann man da vergessen.

Im o2-Netz habe ich hier auch Stellen entdeckt, an denen ich kein LTE empfange. Allerdings sind das nur zwei kleine Ecken. Und hier habe ich dann aber immer 3G.

Fazit

Ich kann nicht meckern. Im Gegenteil. Bei Aldi Talk ist LTE zwar gedrosselt, aber absolut brauchbar. Im t├Ąglichen Gebrauch merkt man da ├╝berhaupt keinen Unterschied.

Ich habe das nat├╝rlich auch gemessen und festgestellt, dass die von Aldi Talk versprochenen Werte wirklich erreicht werden. In Geb├Ąuden liegen sie knapp darunter. Aber das ist bei der Telekom ja auch nicht anders. So werden aus den ┬╗bis zu 300 MBit/s im Download┬ź hier bei mir am Schreibtisch nur 30 MBit/s, drau├čen 40 MBit/s. Mit Aldi Talk erreiche ich von den maximalen 21,6 MBit/s immerhin noch 18 MBit/s, unterwegs immer fast die 21,6 MBit/s.

Bei der Gespr├Ąchsqualit├Ąt liegt das Netz von o2 in meinen Ohren hier aktuell deutlich vor der Telekom.

Daher bin ich auch ganz besonders begeistert vom Preis. Ich ben├Âtige nicht viel Datenvolumen. Mit 1,5 GB komme ich v├Âllig problemlos aus. Mein alter Telekom-Vertrag (┬╗Magenta Mobil S mit Handy, 1. Generation┬ź) kostete im Monat 39,95 Euro und ist mit seinem Datenvolumen von 1 GB schon ein wenig angestaubt. W├╝rde ich in einen aktuellen Tarif wechseln, l├Ąge ich bei mindestens 36,95 Euro. Mit Smartphone-Option dann schon bei 46,95 Euro; mit ┬╗Top-Smartphone┬ź sogar bei 56,95 Euro.

So bezahle ich jetzt erst mal nur noch 7,99 Euro f├╝r vier Wochen.

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Technik

Mehrere Domains mit Uberspace 7

Falls das mal jemand ben├Âtigt.

Zuerst das gew├╝nschte Verzeichnis f├╝r die Domain anlegen:

cd /var/www/virtual/$USERNAME/html
mkdir domain.de

Anschlie├čend noch die Rechte anpassen:

chmod 755 domain.de

Nun noch einen Symlink setzen:

cd /var/www/virtual/$USERNAME
ln -s html/domain.de domain.de

Sofern die Domain mit uberspace web domain add domain.de eingerichtet ist, d├╝rfte sie jetzt erreichbar sein.

Soll die Domain auch via www erreichbar sein, muss hierf├╝r ebenfalls ein Symlink gesetzt werden:

cd /var/www/virtual/$USERNAME
ln -s html/domain.de www.domain.de

Das ┬╗alte┬ź html-Verzeichnis

Das ┬╗alte┬ź html-Verzeichnis muss, sofern die Uberspace-Domain genutzt werden soll, ebenfalls angepasst werden. Der ├ťbersichtlichkeit halber nennen wir dieses Verzeichnis aber nicht mehr html, sondern $USERNAME.uber.space:

cd /var/www/virtual/$USERNAME/html
mkdir $USERNAME.uber.space
chmod 755 $USERNAME.uber.space
cd ..
ln -s html/$USERNAME.uber.space $USERNAME.uber.space
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Allgemein

Direktbanken und Bareinzahlungen

Ich habe mal ein wenig recherchiert. Hier die M├Âglichkeiten, wie man als Inhaber eines Girokontos bei einer Direktbank relativ problemlos Bargeld auf sein Konto bef├Ârdern kann.

├ťber kostenfreie Umwege

Einzahlung bei der ┬╗alten┬ź Filialbank

Der Klassiker. Man k├╝ndigt das alte Konto bei der Filialbank nicht und nutzt es, um Bargeld einzuzahlen und dieses auf das Direktbank-Girokonto zu ├╝berweisen.

Tagesgeldkonto der comdirect

In den AGB der comdirect habe ich entdeckt, dass man auf das Tagesgeldkonto der comdirect ebenfalls Bargeld einzahlen kann. Allerdings funktioniert dies nur an Kassen der Commerzbank, nicht aber an deren Einzahlungsautomaten.

Da man das Referenzkonto des Tagesgeldkontos auch bei einer anderen Bank f├╝hren kann, empfiehlt es sich ebenfalls f├╝r Direktbank-Kunden, die kein Girokonto bei der comdirect haben.

Tagesgeldkonto der Commerzbank

Die beste M├Âglichkeit, wie ich finde, wenn man nicht Kunde bei der Norisbank oder der comdirect ist. Das Referenzkonto des Tagesgeldkontos darf man auch bei einer fremden Bank f├╝hren. Der gro├če Vorteil gegen├╝ber der Methode mit dem comdirect-Tagesgeldkonto ist, dass man mit der InfoCard des Kontos auch die Einzahlungsautomaten der Commerzbank nutzen darf.

In Ermangelung eines Commerzbank-Girokontos verf├╝gt man im Regelfall nat├╝rlich nicht ├╝ber einen Online-Banking-Zugang. Das Tagesgeldkonto l├Ąsst sich dann nur in einer Filiale der Commerzbank er├Âffnen.

Ich habe das k├╝rzlich selbst gemacht und dabei festgestellt, dass sich das Tagesgeldkonto der Commerzbank wunderh├╝bsch dazu eignet, sein Spaarschwein zu leeren. Denn an den Einzahlungsautomaten der Commerzbank kann man pro Einzahlung bis zu 1.000 M├╝nzen einwerfen.

SparCard und maxblue-Depot der Deutschen Bank

Diese M├Âglichkeit habe ich hier entdeckt. Man zahlt das Bargeld (nur Scheine m├Âglich) am Automaten via SparCard auf das konstenfreie Sparkonto ein und ├╝berweist es via Online-Banking auf ein Unterkonto. Wenn man bei der Deutschen Bank kein Girokonto hat, nimmt man hierf├╝r einfach das kostenfreie maxblue-Depotkonto. Von diesem aus ├╝berweist man das Geld anschlie├čend auf das Direktbank-Girokonto, welches nat├╝rlich vorher als Referenzkonto hinterlegt werden muss.

Direktbanken, die ihren Kunden Bareinzahlungen erm├Âglichen

Norisbank und comdirect

Diese beiden Direktbanken sind Tochterunternehmen gro├čer Filialbanken. Die Norisbank geh├Ârt der Deutschen Bank, die comdirect befindet sich zu knapp ├╝ber 80% im Besitz der Commerzbank. Kunden dieser beiden Direktbanken k├Ânnen f├╝r Bargeldeinzahlungen diverse M├Âglichkeiten der Mutterkonzerne nutzen, sind damit also relativ fein raus.

Relativ insofern, als an den Einzahlungsautomaten der Deutschen Bank nur Scheine eingezahlt werden k├Ânnen und die comdirect seit Februar 2016 der eigenen Kundschaft nur noch drei kostenlose Einzahlungen pro Jahr bei der Commerzbank erm├Âglicht. Ab der vierten Einzahlung wird eine Geb├╝hr von 1,90 EUR f├Ąllig.

Das ist, wie ich finde, aber immer noch zu verschmerzen, wenn man einen hohen Bargeldbetrag einzahlt. Bei anderen Banken ist bei Bar├╝berweisungen ja teilweise eine Geb├╝hr von 15 EUR zu zahlen (siehe weiter unten). Zudem gibt es f├╝r comdirect-Kunden unter dem Punkt ┬╗Tagesgeldkonto der comdirect┬ź weiter oben einen kleinen Trick, wie man auch ab der vierten Einzahlung konstenfrei davon kommt. Die comdirect hat mir diese M├Âglichkeit ├╝brigens auf Twitter best├Ątigt.

ING-DiBa

Die ING-DiBa erm├Âglicht es ihren Kunden ebenfalls, Bargeld in den Filialen der Reisebank einzuzahlen. Nachteile: diese Filialen befinden sich nur an gr├Â├čeren Hauptbahnh├Âfen. Zudem sind lediglich Einzahlungen zwischen 1.000 und 25.000 EUR kostenfrei.

Das ist also eher etwas f├╝r einen Autoverkauf oder dergleichen. Wie es sich allerdings anf├╝hlt, mit so einem Haufen Geld in der Tasche z.B. den Dortmunder Hauptbahnhof durch den Nordeingang zu betreten, kann ich an dieser Stelle auch nur vermuten. ­čśë

Mein Wunsch (ich selbst habe neben meinem Girokonto bei der Sparkasse Dortmund ein zweites bei der ING-DiBa): die ING-DiBa sollte in ihre 1.300 eigenen Automaten investieren und dort Bareinzahlungen erm├Âglichen. Scheine w├Ąren doch schon ein Anfang. Gen├╝gend Geld haben die ja.

DBK

Die DKB betreibt in den ├Âstlichen L├Ąndern der Bundesrepublik eigene Geldautomaten, an denen Kunden Bargeld auf ihr Girokonto einzahlen k├Ânnen.

number26

Number26 unterh├Ąlt eine Kooperation mit der Firma ┬╗Barzahlen┬ź. Man kann so mit der App an vielen Supermarktkassen kostenfrei Betr├Ąge zwischen 50 und 999 EUR einzahlen.

Da das Girokonto von number26 SCHUFA-frei ist, w├╝rde es prinipiell auch in die Rubrik ┬╗├ťber schmerzfreie Umwege┬ź passen

Update: Number26 f├Ąngt jetzt auch mit Geb├╝hren-Quatsch an. Erinnert mich irgendwie an Fidor. Also besser gleich die Finger von diesen hippen Fintech-Klitschen lassen und auf die ernsthaften Banken setzen. ­čĄŽ­čĆ╗ÔÇŹÔÖé´ŞĆ

Kostenpflichtige M├Âglichkeiten

Reisebank

Die Geb├╝hren f├╝r Bareinzahlungen zugunsten Dritter betragen aktuell 1% des Umsatzes, mindestens aber 5 Euro. F├╝r Bar├╝berweisungen bis 500 Euro die g├╝nstigste Bank.

Postbank

3 Euro Geb├╝hren bis 5 Euro Bargeld. Bei 5 Euro bis 5.000 Euro fallen 8 Euro Geb├╝hren an, f├╝r jede weiteren 5.000 Euro jeweils zus├Ątzliche 8 Euro Geb├╝hren. Ab einer Summe ├╝ber 800 Euro preiswerter als die Reisebank.

Deutsche Bank

15 Euro Pauschalpreis. Lohnt sich im Vergleich zur Postbank ab 10.000 Euro Bareinzahlung.

Sparkassen

Kann man in Hinsicht auf die ├╝ber 400 eigenst├Ąndigen Sparkassen in Deutschland nicht pauschal sagen. Einige verlangen Geb├╝hren von 12,50 Euro, andere erm├Âglichen Bareinzahlungen zugunsten Dritter nur der eigenen Kundschaft. Am besten bei der ├Ârtlichen Sparkasse nachfragen.

Commerzbank

Hier liegen die Geb├╝hren bei 2% des Umsatzes, mindestens aber bei 15 Euro.

Genossenschaftsbanken

Die meisten Volks- und Raiffeisenbanken bieten diesen Service gar nicht an.

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Schwarze Thumbnails in WordPress unter PHP 5.5.10

Habe gestern festgestellt, dass mein WordPress neuerdings schwarze Thumbnails produziert. Schuld daran ist ein Bug in PHP 5.5.9. Auf meinem Uberspace (da liegt mein Blog seit 2013) war 5.5.10 vorinstalliert, das den Bug offenkundig immer noch enth├Ąlt.

cat ~/etc/phpversion
## 2014-09-14 /usr/local/sbin/uberspace-account-create.sh
PHPVERSION=5.5.10

Nach der Umstellung auf 5.5.19 sind die Thumbnails nun wieder so, wie sie sein sollen. Bei der Gelegenheit habe ich mir auch gleich eine eigene php.ini geg├Ânnt und das Memory Limit ein wenig erh├Âht:

cp /package/host/localhost/php-5.5.10/lib/php.ini ~/etc/php.ini

PHP-Interpreter neustarten:

killall php-cgi

Fertig:

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Vorzeitige Portierung

Eine Sache, die ich als Mobilfunk-Nerd dieses Jahr noch gerne ausprobieren wollte, war die erst seit kurzem m├Âgliche vorzeitige Portierung einer Rufnummer aus einem noch bestehenden Mobilfunkvertrag.

Da ich hier noch einen ├Ąlteren BASE-Vertrag mit 0 EUR Grundgeb├╝hr herumliegen hatte, bot sich diese Nummer f├╝r eine Portierung an. Sie sollte hierbei das Netz aber nicht wechseln.

Also entschied ich mich f├╝r die E-Plus-Tochter simyo. Vorab hatte ich in den Sozialen Netzwerken regelm├Ą├čig gelesen, dass ein reibungsloser Ablauf der Rufnummernmitnahme vor allem bei simyo gewisserma├čen ein Ding der Unm├Âglichkeit sei: manche Kunden h├Ątten tagelang keine aktive Rufnummer gehabt und der Kundenservice bei simyo sei ohnehin das Letzte.

Davon wollte ich mich nat├╝rlich gerne selbst ├╝berzeugen.

BASE-Vertrag k├╝ndigen

Zu meinem Erstaunen macht es BASE einem sehr leicht, nicht nur die Flats, sondern auch gleich den kompletten Mobilfunkvertrag bequem zu k├╝ndigen. Ich habe also das K├╝ndigungsformular auf der BASE-Webseite ausgef├╝llt, ausgedruckt und nach einem Blick auf die BASE-Checkliste mit der Einwilligung zur Rufnummernmitnahme via Fax versendet. Das war am 7. Dezember (Freitag).

Bestellung bei simyo

Ich wollte mich w├Ąhrend des gesamten Vorgangs nat├╝rlich wie der d├╝mmste anzunehmende Mobilfunkkunde verhalten. Daher habe ich nicht auf eine Reaktion von BASE gewartet, sondern zeitgleich bei simyo f├╝r 4,90 EUR meine neue Karte bestellt und bei der Bestelleung ┬╗Rufnummer mitnehmen┬ź beantragt. Neben den 5 EUR Startguthaben plus Flatrates im ersten Monat gratis gab es hierf├╝r noch mal 25 EUR Bonusguthaben.

Dass man alle Flatrates im ersten Monat gratis testen darf, habe ich nat├╝rlich erst nach der Bestellung begriffen. War aber letztendlich auch egal, da ich mit der Nummer in absehbarer Zeit eh nicht telefonieren werde.

Fehler beim Antrag

Am 11. Dezember (Dienstag) bekam ich eine Mail von simyo, in welcher ich darauf hingewiesen wurde, dass der Antrag auf Rufnummernmitnahme gescheitert sei. W├Ąre ja auch zu sch├Ân gewesen.

Bei der BASE-Hotline erfuhr ich dann, dass meine Vertragsk├╝ndigung zwar eingegangen sei, die Einwilligung zur Rufnummernmitnahme aber fehlen w├╝rde. Merkw├╝rdig, da beide Faxe nachweisbar ├╝bermittelt worden waren. Gl├╝cklicherweise hatte die Dame am Telefon offenbar Ahnung von der Materie und gab meine Rufnummer noch w├Ąhrend des Gespr├Ąchs frei.

Nach einem weiteren Anruf bei der simyo-Hotline wurde mir ein paar Minuten sp├Ąter der 19. Dezember als Wechseltermin via Mail mitgeteilt.

Neue SIM-Karte und Portierung

Am 14. Dezember, also eine Woche nach der K├╝ndigung des BASE-Vertrags und der Bestellung bei simyo, erhielt ich sowohl die K├╝ndigungsbest├Ątigung von BASE als auch meine neue SIM-Karte von simyo. Zus├Ątzlich der Hinweis, dass die Portierung der Rufnummer in der Nacht vom 18. auf den 19. Dezember zwischen 0:00 und 6:00 Uhr erfolgen w├╝rde und ich in dieser Zeit nicht telefonieren k├Ânne.

Kundenmen├╝ bei ┬╗Simyo┬ź

Am 19. Dezember sa├č ich nat├╝rlich p├╝nktlich um 0:00 Uhr am Rechner. Um kurz nach 2:00 Uhr war die Rufnummer portiert. In meinem BASE-Kundenmen├╝ hatte ich nun f├╝r die restliche Vertrgaslaufzeit eine neue Rufnummer stehen (die sofort mit der alten SIM-Karte funktionierte) und meine neue simyo-Karte war auch schon einsatzbereit.

Fazit

Ich h├Ątte ja selbst nicht damit gerechnet, aber insgesamt war die gesamte Aktion ziemlich stressfrei und hat von der Bestellung bis zur fertigen Portierung keine zwei Wochen gedauert. Die Rufnummer war in der Nacht der Portierung nahezu durchgehend erreichbar. Erstaunt war ich zudem auch ├╝ber den in meinem Fall wirklich sehr guten Kundenservice bei beiden Anbietern.

Siehe auch