Helmuts Weblog

»Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.« – Kurt Tucholsky


And the Winner is: LaTeX

Nachdem TeXnicCenter mich komplett in den Irrsinn getrieben hat, habe ich nicht die Flinte ins Korn, sondern TeXnicCenter in die Datenmülltonne geworfen. Aber man kann für LaTeX ja jeden beliebigen Editor verwenden. Und da Notepad++, den ich sonst immer verwende, von Haus aus TeX-Syntax beherrscht, bin ich gleich bei diesem geblieben. Ausgestattet mit einer Handvoll Makros ist das Arbeiten damit gar nicht so unkomfortabel wie ich anfangs vermutet hatte.

Ich bin dann auch direkt in medias res gegangen und habe die letzten Tage quasi nur dann nicht LaTeX gelernt, wenn ich im Bett war. Und »lernen« meine ich hier wirklich wörtlich. Die ersten beiden Tage waren teilweise richtig fies. Aber wenn man erst mal den Sinn dahinter verstanden hat und erahnt, zu was echter Textsatz alles fähig ist, macht es wirklich einen Mega-Spaß.

Ich frage mich mittlerweile ernsthaft, wieso ich so viel Zeit mit OpenOffice vergeudet habe. Die Idee, den Rest des Studiums mit Word 2010 abzureißen, kommt mir übrigens heute sogar einigermaßen albern vor.

Auch wenn ich erst am Anfang stehe, so kann ich doch eines sagen: ich werde unter Garantie keine Arbeit mehr mit einem Textverarbeitungsprogramm schreiben. Dieses neue merkwürdige Gefühl, sich beim Schreiben tatsächlich nur noch auf den Text konzentrieren zu müssen und am Ende eine Arbeit in professioneller Buchdruckqualität kompiliert zu bekommen (die problemlos einige Tausend Seiten haben könnte), gefällt mir einfach zu gut.

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