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Aldi Talk

Ich bin, nachdem mir die astronomischen Preise der Telekom in den vergangenen Jahren immer mehr auf die Nerven gegangen sind, letzten Monat mit meiner Rufnummer in das Netz von o2 gewechselt. Genauer gesagt zu Aldi Talk. Das hatte ich eigentlich schon lÀnger vor.

Aber bei den Prepaid-Anbietern gab es meist kein LTE und auch keine Telefon- und SMS-Flatrate. Ich telefoniere zwar nicht viel und verschicke auch relativ wenige SMS. Aber wenn, dann möchte ich da nicht jeden Monat irgendwelche ZĂ€hler zurĂŒcksetzen oder Inklusivminuten im Hinterkopf behalten.

LTE gibt es bei Aldi Talk mittlerweile seit 2016. Eine Allnet-Flat fĂŒr Telefonie und SMS seit Juni. Und das alles fĂŒr 7,99 Euro pro vier Wochen. Einem Wechsel stand also prinzipiell nichts mehr im Weg. Und fĂŒr den Preis war ich auch bereit, Abstriche bei der QualitĂ€t des Netzes zu machen.

Starter-Set, Registrierung und Portierung

Meine letzte Portierung ist ja nun schon ein paar Jahre her. Zudem war diese eher nur ein Test, um das ĂŒberhaupt mal gemacht zu haben. Jetzt sollte aber meine »normale« Handynummer das Netz wechseln. Also ab in den nĂ€chsten Aldi und dort an der Kasse am 3. November das Starter-Set gekauft. So weit, so unspektakulĂ€r.

KundenmenĂŒ von »Aldi Talk«

Interessant wurde aber der nÀchste Schritt. Man muss sich ja neuerdings auch bei Prepaid-Karten via Personalausweis legitimieren. Ich hatte aber ehrlich gesagt keine Lust, erst mal etwas auszudrucken und damit dann zur Post zu laufen. Also habe ich das direkt am 5. November mit der Registrierungs-App von Aldi Talk ausprobiert. Das hat zu meinem Erstaunen sehr gut geklappt, die Karte war ein paar Minuten spÀter im Netz.

Die Portierung meiner Rufnummer habe ich direkt in der App beantragt. Vorher natĂŒrlich noch bei der Telekom angerufen und im Freigabe der Nummer meines gekĂŒndigten Vertrags gebeten. Ein paar Minuten spĂ€ter bekam ich schon eine SMS von Aldi Talk. Die Portierung wurde fĂŒr den 13. November angekĂŒndigt. Alles sehr unkompliziert.

QualitÀt des Netzes

Da war ich ehrlich gesagt schon ein wenig besorgt. Zwar war ich bereit, mir fĂŒr weniger Geld auch weniger QualitĂ€t einzukaufen. Aber trotzdem hatte ich immer die ganzen Leute im Hinterkopf, die ĂŒber das o2-Netz laut schimpfen. Ich rechnete also beim Telefonieren mit einer hörbar schlechteren QualitĂ€t und mit regelmĂ€ĂŸigen VerbindungsabbrĂŒchen.

Die Sorge war allerdings unbegrĂŒndet. Ich hatte mir z.B. hier zu Hause am Schreibtisch in den vergangenen Jahren eine merkwĂŒrdige Telefon-Haltung angewöhnt. Denn wenn ich mit meiner Telekom-Karte telefoniert habe, musste ich mich immer ein wenig nach rechts in Richtung Fenster beugen, da ich dann besseren Empfang hatte. Lehnte ich mich nach links, wurde die GesprĂ€chsqualitĂ€t deutlich schlechter. Mit meiner Aldi-Talk-Karte habe ich dieses Problem nicht. Die GesprĂ€chsqualitĂ€t ist hier in der gesamten Wohnung deutlich besser als mit der Telekom.

Gut, das kann auch Zufall sein. Also habe ich tagelang gezielt an den Orten telefoniert, an welchen ich mich regelmĂ€ĂŸig aufhalte mit dem Ergebnis, dass die GesprĂ€chsqualitĂ€t ĂŒberall ausgezeichnet ist. Ich war wirklich erstaunt.

Mit dem Datentransfer sieht es natĂŒrlich ein wenig anders aus. Der LTE-Empfang ist bei Aldi Talk auf 21,6 Mbit/s im Download und 8,6 Mbit/s im Upload begrenzt ist. Aber sind wir mal ehrlich: da merkt man im tĂ€glichen Gebrauch keinen Unterschied. Ob ein Foto jetzt in einer halben oder anderthalb Sekunden via WhatsApp ĂŒbertragen wird, ist mir persönlich egal. Wichtig ist mir nur, dass es ĂŒbertragen wird.

Und da habe ich mich in den letzten Jahren immer mal wieder ĂŒber die Telekom geĂ€rgert. Denn hier im östlichen Ruhrgebiet gibt es tatsĂ€chlich auch heute noch einige Ecken, in denen man mit der Telekom gar keinen LTE-Empfang hat. Der Witz hierbei: man hat dann nur Edge, ausnahmslos. Das mobile Internet ist dann schon extrem eingeschrĂ€nkt. Fotos verschicken kann man da vergessen.

Im o2-Netz habe ich hier auch Stellen entdeckt, an denen ich kein LTE empfange. Allerdings sind das nur zwei kleine Ecken. Und hier habe ich dann aber immer 3G.

Fazit

Ich kann nicht meckern. Im Gegenteil. Bei Aldi Talk ist LTE zwar gedrosselt, aber absolut brauchbar. Im tĂ€glichen Gebrauch merkt man da ĂŒberhaupt keinen Unterschied.

Ich habe das natĂŒrlich auch gemessen und festgestellt, dass die von Aldi Talk versprochenen Werte wirklich erreicht werden. In GebĂ€uden liegen sie knapp darunter. Aber das ist bei der Telekom ja auch nicht anders. So werden aus den »bis zu 300 MBit/s im Download« hier bei mir am Schreibtisch nur 30 MBit/s, draußen 40 MBit/s. Mit Aldi Talk erreiche ich von den maximalen 21,6 MBit/s immerhin noch 18 MBit/s, unterwegs immer fast die 21,6 MBit/s.

Bei der GesprÀchsqualitÀt liegt das Netz von o2 in meinen Ohren hier aktuell deutlich vor der Telekom.

Daher bin ich auch ganz besonders begeistert vom Preis. Ich benötige nicht viel Datenvolumen. Mit 1,5 GB komme ich völlig problemlos aus. Mein alter Telekom-Vertrag (»Magenta Mobil S mit Handy, 1. Generation«) kostete im Monat 39,95 Euro und ist mit seinem Datenvolumen von 1 GB schon ein wenig angestaubt. WĂŒrde ich in einen aktuellen Tarif wechseln, lĂ€ge ich bei mindestens 36,95 Euro. Mit Smartphone-Option dann schon bei 46,95 Euro; mit »Top-Smartphone« sogar bei 56,95 Euro.

So bezahle ich jetzt erst mal nur noch 7,99 Euro fĂŒr vier Wochen.

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Technik

Mehrere Domains mit Uberspace 7

Falls das mal jemand benötigt.

Zuerst das gewĂŒnschte Verzeichnis fĂŒr die Domain anlegen:

cd /var/www/virtual/$USERNAME/html
mkdir domain.de

Anschließend noch die Rechte anpassen:

chmod 755 domain.de

Nun noch einen Symlink setzen:

cd /var/www/virtual/$USERNAME
ln -s html/domain.de domain.de

Sofern die Domain mit uberspace web domain add domain.de eingerichtet ist, dĂŒrfte sie jetzt erreichbar sein.

Soll die Domain auch via www erreichbar sein, muss hierfĂŒr ebenfalls ein Symlink gesetzt werden:

cd /var/www/virtual/$USERNAME
ln -s html/domain.de www.domain.de

Das »alte« html-Verzeichnis

Das »alte« html-Verzeichnis muss, sofern die Uberspace-Domain genutzt werden soll, ebenfalls angepasst werden. Der Übersichtlichkeit halber nennen wir dieses Verzeichnis aber nicht mehr html, sondern $USERNAME.uber.space:

cd /var/www/virtual/$USERNAME/html
mkdir $USERNAME.uber.space
chmod 755 $USERNAME.uber.space
cd ..
ln -s html/$USERNAME.uber.space $USERNAME.uber.space
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Die Sache mit dem Geruch

Die Sache mit dem Geruch ist wirklich interessant. Einerseits mag ich den Geruch frisch verbrannten Tabaks immer noch. Auf der anderen Seite aber finde ich den abgestanden Geruch, den Raucher ein paar Minuten nach der letzten Zigarette verbreiten, absolut ekelhaft.

Diese Dinge sind mir natĂŒrlich vorher nicht aufgefallen, da ich sie – in Ermangelung eines funktionierenden Geruchssinns – vorher nicht wahrgenommen habe. Die schönste Sache ist es also bis jetzt, dass ich selbst nicht mehr so stinke.

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Real Life

Eine Woche ohne Zigaretten

Ich habe meinen anfÀnglichen Plan, mit dem Nautilus weniger zu rauchen, noch ein wenig ausweiten können. Genau genommen habe ich seit dem Kauf der Dampfe gar keine Zigarette mehr geraucht.

Eine Woche ohne Kippen. Das wĂ€re noch vor zwei Wochen in meinem Kopf ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Was hat sich in dieser Zeit getan? Mein Geruchssinn hat sich extrem verbessert. Ich kann nun sogar die Nachbarn riechen, wenn sie kurz vor mir in Parfum eingenebelt das Haus verlassen haben. Zudem kann ich jetzt ganz genau riechen, wer bei uns im Haus raucht. Dazu brauche ich nur an der TĂŒr vorbeizulaufen. Ich fĂŒhle mich momentan also wie Jean-Baptiste Grenouille.

Der Geschmackssinn ist ebenfalls wieder da. Das hat sich in den vergangenen Tagen aber als einigermaßen großes Problem herausgestellt. Anfangs hatte ich die BefĂŒrchtung, dass ich einer von den Dampfern bin, die morgens noch ihre Zigarette brauchen. Zum GlĂŒck trinke ich mittlerweile auch keinen Kaffee mehr, sodass sich das bei mir nicht als problematisch herausstellt.

Leider habe ich aber jetzt festgestellt, dass ich die Zigarette nach dem Essen brauche. In Kombination mit dem »neuen« Geschmackssinn war das richtig fĂŒrchterlich. Ich fand einfach alles nur noch ekelig und es hat mich wirklich Nerven gekostet, nach dem Essen wirklich nicht zu rauchen. Zum GlĂŒck verschwand das ganz plötzlich wieder.

Am Dienstag, nachdem mir klar war, dass ich auch weiterhin mal probieren möchte, ohne Zigaretten auszukommen, habe ich mir direkt noch zwei fertige Liquids gekauft. Aber geschmacklich sind die alle nicht so toll. Also habe ich mich im Internet mal nach leckeren Aromen umgeschaut.

Mein Favorit war sofort »Lemon Tart« von Dinner Lady. Dummerweise ist das aber offenbar nichts fĂŒr meine MTL-Dampfe. Das sei wegen des höheren VG-Anteils zu dickflĂŒssig fĂŒr den Nautilus, meinte der freundliche VerkĂ€ufer in meinem örtlichen Dampfer-Shop. Er war dann so freundlich, mir »Emma« von Smoking Bull anzumischen. Das schmeckt ebenfalls nach Zitronenkuchen und liegt geschmacklich in einer ganz anderen Liga, als dieses fertige Zeug.

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Die Zigaretten und ich

Über 20 Jahre habe ich nun geraucht. Und in den letzten Jahren mehr, als mir lieb war. Angefangen hat das damals in der Schule. Am Ende der neunten, Anfang der zehnten Klasse, wenn ich mich recht erinnere. Den genauen Grund dafĂŒr weiß ich nicht mal mehr.

Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich mich unglaublich »erwachsen« gefĂŒhlt habe. Vor allem ab dem Zeitpunkt, als ich so richtig abhĂ€ngig war. Die anderen wenigen Raucherinnen und Raucher in der Schule haben ja eher gelegentlich zur Zigarette gegriffen, dann oft auch nur »gepafft«. Ich hingegen war schon echter Raucher, habe »auf Lunge« gezogen und litt wĂ€hrend des Unterrichts unter Schmacht.

So richtig viel habe ich zu der Zeit aber trotzdem nicht geraucht. Das wĂ€re ja finanziell – auch wenn Zigaretten Mitte der Neunziger noch einigermaßen Taschengeld-kompatibel waren – auch nicht möglich gewesen. Aber ich habe, das weiß ich noch ganz genau, schon vor meiner FĂŒhrerscheinprĂŒfung gemerkt, dass ich ohne nicht mehr kann.

Erster Versuch, komplett aufzuhören

Nach dem Abitur habe ich im ersten Semester meines UniversitĂ€tsstudium zum ersten Mal versucht, komplett mit dem Rauchen aufzuhören. Zwei Tage habe ich geschafft, dann aber gemerkt, dass ich mich ohne Zigarette ĂŒberhaupt nicht konzentrieren konnte.

Mit den Jahren wurde es dann auch immer mehr. Irgendwann bin ich schließlich zu der Überlegung gekommen, dass ich wohl einer derjenigen bin, die bis zu ihrem Lebensende Zigaretten rauchen. Die Zigarette war ein elementarer Bestandteil meiner eigenen IdentitĂ€t geworden. Ich war nicht nur der mit den langen Haaren, sondern auch der mit den Kippen und dem Bier. FĂŒrchterlich.

Stopfen

Als ich mir 2011 die eGo-T gekauft hatte, lag ich bei einer Bigbox am Tag. Bei meiner Schwiegermutter habe ich dann mal eine ihrer selbst gestopften Zigaretten geraucht. Die haben wir auch ziemlich gut geschmeckt. Also bin ich auf das Stopfen umgestiegen. Schmeckten fast die »Aktive«, kosteten aber nur die HĂ€lfte. Das Problem: ich hatte keine Lust, tagsĂŒber zu stopfen. Also habe ich es mir schnell angewöhnt, jeden Abend fĂŒr den nĂ€chsten Tag vorzustopfen. Und da ich mittlerweile bei etwa 30 Zigaretten pro Tag lag, war das freilich eine Menge Arbeit.

Auf dem Weg zum Kettenraucher

Auf der Homepage meines Zahnarztes habe ich irgendwann mal gelesen, dass man schon ab 10 Zigaretten pro Tag starker Raucher ist. Da hatte ich mit meinen 30 Zigaretten tĂ€glich natĂŒrlich schon ein schlechtes Gewissen. Ich tendierte auch nicht mehr in Richtung 25, sondern in die entgegen gesetzte Richtung. Schlimm war das vor allem, wenn ich am Rechner saß und z.B. etwas schreiben musste. Ich habe keine Seite ohne Zigaretten (Plural!) geschafft. Als ich mir dann zum ersten Mal versehentlich eine Zigarette angezĂŒndet hatte, obwohl noch eine angesteckte im Aschenbecker lag, wurde mir klar: das muss aufhören.

Weniger rauchen

In den letzten Wochen habe ich dann tatsĂ€chlich versucht, einfach weniger zu rauchen. Ich habe angefangen, mir jede einzelne Zigarette in der Notizen-App meines iPhones aufzuschreiben. Dann habe ich die Tage in einzelne Segmente aufgeteilt. Vom Aufstehen bis zum Mittag, von dort zum Nachmittag und zum Abend. In den einzelnen Segmenten habe ich dann versucht, nur eine bestimmte Anzahl an Zigaretten zu rauchen und das dann jeweils so schnell wie möglich zu reduzieren. Mein Rekord waren acht Zigaretten am Tag. Ich saß abends im Wohnzimmer und musste nur acht Zigaretten »nachstopfen«. Das fand ich schier unglaublich.

Das Problem an der Sache: ich war den ganzen Tag nur noch damit beschĂ€ftigt, ĂŒber das Rauchen nachzudenken. In meinem Kopf ging es um nichts anderes mehr, als um das nĂ€chste Segment und die nĂ€chste Zigarette. Ich war jetzt so richtig getrieben von meiner Sucht. Und sobald ich mein neues »System« mal etwas lockerer anging, lag ich nach spĂ€testens zwei Tagen wieder bei 15 bis 20 Zigaretten. Das war also auch nichts. So habe ich schließlich mal wieder in Richtung Dampfen geschielt und bin nun erst mal beim Aspire Nautilus Mini gelandet.

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Real Life

Aspire Nautilus Mini

Ich hatte bereits im Dezember 2011 mal versucht, mir mit einer E-Zigarette Dampfe das Rauchen abzugewöhnen. Damals mit der eGo-T. Der Versuch scheiterte klÀglich.

Ich hatte nĂ€mlich beim Dampfen der eGo-T stets das GefĂŒhl, in einer Großraum-Diskothek direkt an der Nebelmaschine zu nuckeln. FĂŒrchterlicher Geschmack. Insgesamt war ich ziemlich enttĂ€uscht.

Aber die GerÀte haben sich ja mittlerweile extrem weiterentwickelt. Gestern bin ich dann spontan hier bei uns in Castrop-Rauxel auf Schwerin in den Dampfer-Laden gegangen und habe mir einen Aspire Nautilus Mini mitsamt Pico-AkkutrÀger zusammenbauen und erklÀren lassen. Dazu noch zwei fertige Liquids mit 6mg Nikotin. Um 10:55 Uhr, also kurz bevor ich den Laden betreten hatte, habe ich die letzte Zigarette geraucht.

Mein primĂ€res Ziel war es eigentlich, nur noch morgens und abends Zigaretten zu rauchen. TagsĂŒber dann nur noch dampfen. Aber ich habe gestern dann versucht, gar keine Zigarette mehr anzufassen. Zu meinem Erstaunen hat das auch funktioniert. Heute Morgen nach dem Aufstehen war ich allerdings einigermaßen panisch. Was nun? Rauchen, oder auch jetzt versuchen, mal die Finger von den Kippen zu lassen?

Ich habe mich fĂŒr die letztere Variante entschieden. Mal abwarten, wie der heutige Tag so verlĂ€uft.

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Technik

Akku des iPhone SE

Der Akku meines neuen iPhone SE macht wirklich eine sehr gute Figur. Ich habe bis jetzt noch kein Smartphone gehabt, das bei meinem Nutzungsverhalten nicht jeden Abend an den Strom gemusst hĂ€tte, um ohne LadegerĂ€t ĂŒber den nĂ€chsten Tag zu kommen.

Das iPhone SE hingegen hatte gestern am frĂŒhen Abend des dritten (!) Tages immer noch ĂŒber 30% Akku:

Selbst bei höherer Nutzungszeit sollten völlig problemlos zwei volle Tage drin sein. Auch Poweruser dĂŒrften einen ganzen Tag lang ohne Steckdose auskommen.

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Technik

BSI warnt vor Android-SicherheitslĂŒcken

Das BSI warnt vor Android-SicherheitslĂŒcken seit 4.4.4. Ich hab‘ mir die entsprechende Meldung mal angesehen:

Aktualisieren Sie Google Android 4.4.4, 5.0.2, 5.1.1, 6.0 oder 6.0.1 auf die Version 2016-08-05 ĂŒber die automatische Update-Funktion innerhalb des Produktes, sobald diese Version fĂŒr Ihr GerĂ€t verfĂŒgbar ist.

Android aktualisieren. Ja nee, is‘ klar.

Moment, ich werfe mal einen Blick auf mein Samsung Galaxy S4 mit Stock-ROM: »Software-Update: Die neuesten Updates sind bereits installiert.«

Patch-Stufe: 2015-11-01. Ächz. đŸ€ŠđŸ»â€â™‚ïž

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Allgemein

Direktbanken und Bareinzahlungen

Ich habe mal ein wenig recherchiert. Hier die Möglichkeiten, wie man als Inhaber eines Girokontos bei einer Direktbank relativ problemlos Bargeld auf sein Konto befördern kann.

Über kostenfreie Umwege

Einzahlung bei der »alten« Filialbank

Der Klassiker. Man kĂŒndigt das alte Konto bei der Filialbank nicht und nutzt es, um Bargeld einzuzahlen und dieses auf das Direktbank-Girokonto zu ĂŒberweisen.

Tagesgeldkonto der comdirect

In den AGB der comdirect habe ich entdeckt, dass man auf das Tagesgeldkonto der comdirect ebenfalls Bargeld einzahlen kann. Allerdings funktioniert dies nur an Kassen der Commerzbank, nicht aber an deren Einzahlungsautomaten.

Da man das Referenzkonto des Tagesgeldkontos auch bei einer anderen Bank fĂŒhren kann, empfiehlt es sich ebenfalls fĂŒr Direktbank-Kunden, die kein Girokonto bei der comdirect haben.

Tagesgeldkonto der Commerzbank

Die beste Möglichkeit, wie ich finde, wenn man nicht Kunde bei der Norisbank oder der comdirect ist. Das Referenzkonto des Tagesgeldkontos darf man auch bei einer fremden Bank fĂŒhren. Der große Vorteil gegenĂŒber der Methode mit dem comdirect-Tagesgeldkonto ist, dass man mit der InfoCard des Kontos auch die Einzahlungsautomaten der Commerzbank nutzen darf.

In Ermangelung eines Commerzbank-Girokontos verfĂŒgt man im Regelfall natĂŒrlich nicht ĂŒber einen Online-Banking-Zugang. Das Tagesgeldkonto lĂ€sst sich dann nur in einer Filiale der Commerzbank eröffnen.

Ich habe das kĂŒrzlich selbst gemacht und dabei festgestellt, dass sich das Tagesgeldkonto der Commerzbank wunderhĂŒbsch dazu eignet, sein Spaarschwein zu leeren. Denn an den Einzahlungsautomaten der Commerzbank kann man pro Einzahlung bis zu 1.000 MĂŒnzen einwerfen.

SparCard und maxblue-Depot der Deutschen Bank

Diese Möglichkeit habe ich hier entdeckt. Man zahlt das Bargeld (nur Scheine möglich) am Automaten via SparCard auf das konstenfreie Sparkonto ein und ĂŒberweist es via Online-Banking auf ein Unterkonto. Wenn man bei der Deutschen Bank kein Girokonto hat, nimmt man hierfĂŒr einfach das kostenfreie maxblue-Depotkonto. Von diesem aus ĂŒberweist man das Geld anschließend auf das Direktbank-Girokonto, welches natĂŒrlich vorher als Referenzkonto hinterlegt werden muss.

Direktbanken, die ihren Kunden Bareinzahlungen ermöglichen

Norisbank und comdirect

Diese beiden Direktbanken sind Tochterunternehmen großer Filialbanken. Die Norisbank gehört der Deutschen Bank, die comdirect befindet sich zu knapp ĂŒber 80% im Besitz der Commerzbank. Kunden dieser beiden Direktbanken können fĂŒr Bargeldeinzahlungen diverse Möglichkeiten der Mutterkonzerne nutzen, sind damit also relativ fein raus.

Relativ insofern, als an den Einzahlungsautomaten der Deutschen Bank nur Scheine eingezahlt werden können und die comdirect seit Februar 2016 der eigenen Kundschaft nur noch drei kostenlose Einzahlungen pro Jahr bei der Commerzbank ermöglicht. Ab der vierten Einzahlung wird eine GebĂŒhr von 1,90 EUR fĂ€llig.

Das ist, wie ich finde, aber immer noch zu verschmerzen, wenn man einen hohen Bargeldbetrag einzahlt. Bei anderen Banken ist bei BarĂŒberweisungen ja teilweise eine GebĂŒhr von 15 EUR zu zahlen (siehe weiter unten). Zudem gibt es fĂŒr comdirect-Kunden unter dem Punkt »Tagesgeldkonto der comdirect« weiter oben einen kleinen Trick, wie man auch ab der vierten Einzahlung konstenfrei davon kommt. Die comdirect hat mir diese Möglichkeit ĂŒbrigens auf Twitter bestĂ€tigt.

ING-DiBa

Die ING-DiBa ermöglicht es ihren Kunden ebenfalls, Bargeld in den Filialen der Reisebank einzuzahlen. Nachteile: diese Filialen befinden sich nur an grĂ¶ĂŸeren Hauptbahnhöfen. Zudem sind lediglich Einzahlungen zwischen 1.000 und 25.000 EUR kostenfrei.

Das ist also eher etwas fĂŒr einen Autoverkauf oder dergleichen. Wie es sich allerdings anfĂŒhlt, mit so einem Haufen Geld in der Tasche z.B. den Dortmunder Hauptbahnhof durch den Nordeingang zu betreten, kann ich an dieser Stelle auch nur vermuten. 😉

Mein Wunsch (ich selbst habe neben meinem Girokonto bei der Sparkasse Dortmund ein zweites bei der ING-DiBa): die ING-DiBa sollte in ihre 1.300 eigenen Automaten investieren und dort Bareinzahlungen ermöglichen. Scheine wĂ€ren doch schon ein Anfang. GenĂŒgend Geld haben die ja.

DBK

Die DKB betreibt in den östlichen LÀndern der Bundesrepublik eigene Geldautomaten, an denen Kunden Bargeld auf ihr Girokonto einzahlen können.

number26

Number26 unterhÀlt eine Kooperation mit der Firma »Barzahlen«. Man kann so mit der App an vielen Supermarktkassen kostenfrei BetrÀge zwischen 50 und 999 EUR einzahlen.

Da das Girokonto von number26 SCHUFA-frei ist, wĂŒrde es prinipiell auch in die Rubrik Â»Ăœber schmerzfreie Umwege« passen

Update: Number26 fĂ€ngt jetzt auch mit GebĂŒhren-Quatsch an. Erinnert mich irgendwie an Fidor. Also besser gleich die Finger von diesen hippen Fintech-Klitschen lassen und auf die ernsthaften Banken setzen. đŸ€ŠđŸ»â€â™‚ïž

Kostenpflichtige Möglichkeiten

Reisebank

Die GebĂŒhren fĂŒr Bareinzahlungen zugunsten Dritter betragen aktuell 1% des Umsatzes, mindestens aber 5 Euro. FĂŒr BarĂŒberweisungen bis 500 Euro die gĂŒnstigste Bank.

Postbank

3 Euro GebĂŒhren bis 5 Euro Bargeld. Bei 5 Euro bis 5.000 Euro fallen 8 Euro GebĂŒhren an, fĂŒr jede weiteren 5.000 Euro jeweils zusĂ€tzliche 8 Euro GebĂŒhren. Ab einer Summe ĂŒber 800 Euro preiswerter als die Reisebank.

Deutsche Bank

15 Euro Pauschalpreis. Lohnt sich im Vergleich zur Postbank ab 10.000 Euro Bareinzahlung.

Sparkassen

Kann man in Hinsicht auf die ĂŒber 400 eigenstĂ€ndigen Sparkassen in Deutschland nicht pauschal sagen. Einige verlangen GebĂŒhren von 12,50 Euro, andere ermöglichen Bareinzahlungen zugunsten Dritter nur der eigenen Kundschaft. Am besten bei der örtlichen Sparkasse nachfragen.

Commerzbank

Hier liegen die GebĂŒhren bei 2% des Umsatzes, mindestens aber bei 15 Euro.

Genossenschaftsbanken

Die meisten Volks- und Raiffeisenbanken bieten diesen Service gar nicht an.

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Technik

Schwarze Thumbnails in WordPress unter PHP 5.5.10

Habe gestern festgestellt, dass mein WordPress neuerdings schwarze Thumbnails produziert. Schuld daran ist ein Bug in PHP 5.5.9. Auf meinem Uberspace (da liegt mein Blog seit 2013) war 5.5.10 vorinstalliert, das den Bug offenkundig immer noch enthÀlt.

cat ~/etc/phpversion
## 2014-09-14 /usr/local/sbin/uberspace-account-create.sh
PHPVERSION=5.5.10

Nach der Umstellung auf 5.5.19 sind die Thumbnails nun wieder so, wie sie sein sollen. Bei der Gelegenheit habe ich mir auch gleich eine eigene php.ini gegönnt und das Memory Limit ein wenig erhöht:

cp /package/host/localhost/php-5.5.10/lib/php.ini ~/etc/php.ini

PHP-Interpreter neustarten:

killall php-cgi

Fertig: